Ginkgo biloba

Der Spezialextrakt aus Ginkgoblättern zeigte 2026 erste Hinweise bei Parkinson. Ich habe Ginkgo über Jahre immer wieder genommen.

Stand: Oktober 2026

Ginkgoblätter an einem Zweig
Bild: Urutseg, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Was ist das?

Ginkgo-Präparate werden aus den Blättern des Ginkgobaums gewonnen. Sie enthalten Flavonoide und die Terpenlactone Ginkgolide und Bilobalid. Am besten untersucht ist der Spezialextrakt EGb 761. Er ist in Deutschland als Arzneimittel bei Gedächtnisstörungen im Rahmen einer Demenz zugelassen, üblich sind 240 mg am Tag. Ginkgotee oder Blattpulver sind damit nicht vergleichbar.

Was sagt die Forschung?

Nebenwirkungen und Vorsicht

Möglich sind Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Schwindel und Hautreaktionen. Ginkgo kann die Blutungsneigung erhöhen. Wer Blutverdünner wie ASS oder andere Gerinnungshemmer nimmt oder eine Operation vor sich hat, sollte die Einnahme vorher mit dem Arzt besprechen.

Meine Erfahrung

Ginkgo nehme ich schon seit etlichen Jahren immer wieder, dann wieder längere Zeit nicht. Etwas gemerkt habe ich davon nicht. Die neue Studie von 2026 hat allerdings mit 480 mg am Tag deutlich mehr verwendet als die üblichen Präparate.

Mein Fazit

Ginkgo ist einen genaueren Blick wert, weil es jetzt erste Daten von Parkinson-Patienten gibt. Bewiesen ist eine Wirkung aber nicht, und die Ergebnisse stammen von Patienten, die zusätzlich Medikamente nahmen. Ob jemand ohne Medikamente wie ich davon profitiert, weiß niemand.