Alpha-Liponsäure

Ein körpereigenes Antioxidans für die Zellkraftwerke. Ich nehme sie seit Jahren immer wieder, zurzeit rund 300 mg am Tag.

Stand: Oktober 2026

Strukturformel von Alpha-Liponsäure
Bild: Yikrazuul, Public Domain, Wikimedia Commons

Was ist das?

Alpha-Liponsäure, auch Thioctsäure genannt, bildet der Körper selbst in kleinen Mengen. Sie hilft den Mitochondrien, aus der Nahrung Energie zu gewinnen, und ist ein starkes Antioxidans, das sowohl in wässriger als auch in fettiger Umgebung wirkt.

In Deutschland ist Alpha-Liponsäure als Arzneimittel gegen Nervenschäden bei Diabetes zugelassen, meist mit 600 mg am Tag. Als Nahrungsergänzung gibt es die übliche Mischform und die R-Form, die der Körper selbst bildet. Dass die R-Form beim Menschen besser wirkt, ist nicht belegt.

Was sagt die Forschung?

Nebenwirkungen und Vorsicht

Möglich sind Übelkeit, Sodbrennen und Kopfschmerzen. Alpha-Liponsäure kann den Blutzucker senken, deshalb ist bei Diabetes-Medikamenten Vorsicht geboten. Sehr selten löst sie eine Autoimmunreaktion gegen das eigene Insulin aus, mit schweren Unterzuckerungen. Das betrifft vor allem Menschen mit einer bestimmten Erbanlage, die in Ostasien häufiger ist. Aufgenommen wird sie am besten auf nüchternen Magen.

Meine Erfahrung

Alpha-Liponsäure nehme ich seit einigen Jahren immer wieder, mit längeren Pausen dazwischen. Seit ein paar Monaten nehme ich wieder rund 300 mg am Tag. Eine Wirkung habe ich bisher nicht gespürt. Ein Schutz der Nervenzellen wäre allerdings ohnehin nicht direkt zu spüren.

Mein Fazit

Die Laborergebnisse zu Entzündung, Eisen und Mitochondrien sind ermutigend. Bei Menschen mit Parkinson ist eine Wirkung aber nicht bewiesen. Für mich bleibt Alpha-Liponsäure ein gut bekannter Baustein, den ich phasenweise nehme.