Rotlichttherapie
Rotes und infrarotes Licht für Gesicht, Brust und Bauch, kombiniert mit dem Lichthelm. Mein Wochenplan.
Stand: Oktober 2026
Was ist das?
Bei der Rotlichttherapie, auch Photobiomodulation genannt, wird der Körper mit rotem Licht (660 Nanometer) und Nahinfrarotlicht (850 Nanometer) aus einem LED-Panel bestrahlt. Das Licht soll die Mitochondrien stärken, Entzündungen dämpfen und die Zellenergie verbessern. Rotlicht fördert außerdem die Kollagenbildung der Haut.
Was sagt die Forschung?
Für die Lichttherapie am Kopf gibt es erste Studien bei Parkinson, mehr dazu unter Brain PBM. Für Ganzkörper-Panels bei Parkinson gibt es keine Studien. Die Idee, über Brust und Bauch die Darm-Hirn-Achse zu erreichen, stammt aus den Studien zu PDCare.
Mein Wochenplan
Ich kombiniere zwei Geräte:
- Vielight-Helm (810 nm, 40 Hz gepulst): wirkt vor allem tief im Gehirn
- LED-Panel (660 nm Rot und 850 nm Nahinfrarot, CE-gekennzeichnet): deckt eine größere Fläche ab
So sieht meine Woche aus:
- Montag, Mittwoch, Freitag: 20 Minuten Helm, 5 Minuten Pause, dann etwa 18 Minuten Panel für Gesicht, Brust und Bauch
- Dienstag, Donnerstag, Sonntag: Ruhetag
- Samstag: manchmal eine kürzere Sitzung von 15 Minuten mit dem Panel
Ich liege dabei auf dem Rücken, den Kopf auf einem flachen Kissen. Das Panel hängt etwa 18 bis 22 Zentimeter über dem Gesicht, über Brust und Bauch etwas weiter weg. Beide Lichtarten sind immer eingeschaltet.
Meine Erfahrung
Ich vertrage die Routine gut und habe dadurch spürbar mehr Energie und Lebensqualität. Eine Heilung verspreche ich mir davon nicht.
Aufwand und Kosten
Mein LED-Panel habe ich für etwa 200 Euro direkt aus China bestellt. In Deutschland verkaufte Geräte, die meist ebenfalls aus China stammen, kosten eher um die 800 Euro. Keine Krankenkasse übernimmt die Kosten.
Mein Fazit
Eine einfache, angenehme Ergänzung. Wissenschaftlich belegt ist die Wirkung bei Parkinson nicht.