Akupunktur und TCM

Qigong gehört seit Jahren zu meinem Training. Seit September 2026 probiere ich die Schädelakupunktur.

Stand: Oktober 2026

Was ist das?

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) umfasst Akupunktur, Kräuter, Bewegungsformen wie Qigong und Tai-Chi sowie eine eigene Ernährungslehre. Bei der Akupunktur werden feine Nadeln an bestimmten Punkten des Körpers gesetzt, bei der Schädelakupunktur in bestimmte Zonen der Kopfhaut.

Was sagt die Forschung?

Zur Akupunktur bei Parkinson gibt es zahlreiche Studien, vor allem aus China. Zusammenfassungen zeigen häufig positive Effekte auf Motorik, Schlaf und Stimmung, viele dieser Studien sind aber klein und methodisch schwach. Gut belegt ist dagegen Tai-Chi, das in Studien Gleichgewicht und Gang verbessert und Stürze verringert, mehr dazu unter Sport und Bewegung.

Meine Erfahrung

Mit Akupunktur habe ich schon ganz am Anfang begonnen, bei einem Arzt in Heidelberg. Dort habe ich mich aber nicht besonders wohlgefühlt und wieder aufgehört. Auch ein späterer Versuch Anfang 2024 überzeugte mich nicht.

Seit September 2026 bin ich bei einer Ärztin in Karlsruhe, die sich auf Menschen mit Parkinson spezialisiert hat, und habe dort mit der Schädelakupunktur begonnen. Für ein Urteil ist es noch zu früh, ich berichte hier.

Qigong gehört dagegen seit Jahren zu meinem täglichen Training.

Mein Fazit

Qigong und Tai-Chi kann ich jedem empfehlen. Akupunktur ist gut verträglich und kann ergänzend ausprobiert werden, die Wirkung bei Parkinson ist aber nicht sicher belegt.