Nahrungsergänzungen

Was ich täglich nehme, meine Zielwerte im Blut und ausgewählte Mittel im Detail.

Stand: Oktober 2026

Für die meisten Nahrungsergänzungen gibt es bei Parkinson nur Hinweise aus Labor- und Tierversuchen oder aus kleinen Studien. Große Studien, die eine Wirkung auf den Krankheitsverlauf beweisen, gibt es für kein einziges Präparat. Hochdosiertes Coenzym Q10 und Kreatin haben in großen Parkinson-Studien sogar keinen Nutzen gezeigt. Sinnvoll ist es aber, echte Mängel auszugleichen, zum Beispiel bei Vitamin D, Vitamin B12 oder Omega-3. Und auch bei Vitaminen gibt es ein Zuviel: Vitamin B6 kann in hoher Dosis die Nerven schädigen.

Mein wichtigster Rat: Lass deine Blutwerte prüfen und gleiche echte Mängel gezielt aus. Und sprich alles mit deinem Arzt ab.

Was ich täglich nehme

Angaben als morgens-mittags-abends.

Grundausstattung

Für die Langlebigkeit

Für die Muskeln

Nur phasenweise

Besonders wichtig sind mir Vitamin D3, Omega-3 und Lithium. Coenzym Q10 und Kreatin nehme ich trotz der enttäuschenden Parkinson-Studien weiter, weil sie für die Energie der Zellen und für die Muskeln wichtig sind.

Eine Laborstudie von 2024 fand, dass TUDCA, Coenzym Q10 und Kreatin zusammen Nervenzellen besser schützten als jedes einzeln (Frontiers in Neuroscience). Am Menschen ist das nicht geprüft.

Meine Zielwerte im Blut

Diese Werte dienen mir als Orientierung. Sie stammen aus meinen Recherchen und sind teilweise strenger als die üblichen Laborgrenzen. Besprich deine eigenen Zielwerte bitte mit deinem Arzt.

Welches Magnesium?

Eine Kombination aus Citrat und Glycinat ist oft sinnvoll.

Videos zum Thema

Aufwand und Kosten

Die Kosten hängen stark davon ab, wie viel man nimmt, und können sich auf mehrere hundert Euro im Jahr summieren. Die Krankenkassen zahlen nur bei nachgewiesenem Mangel.

Ausgewählte Mittel im Detail