TMS

Magnetstimulation des Bewegungszentrums im Gehirn. Gut untersucht, bei mir ohne spürbare Wirkung.

Stand: Oktober 2026

Was ist das?

Bei der Transkraniellen Magnetstimulation (TMS) erzeugt eine Spule am Kopf starke, kurze Magnetfelder, die in bestimmten Hirnregionen schwache elektrische Ströme auslösen. In Deutschland ist die Methode bei Depressionen anerkannt. Bei Parkinson wird meist der motorische Kortex stimuliert, also die Hirnregion, die Bewegungen steuert.

Was sagt die Forschung?

Zur TMS bei Parkinson gibt es viele kleine Studien mit Scheinbehandlung. Zusammenfassende Auswertungen zeigen eine mäßige Verbesserung der Motorik, vor allem bei hochfrequenter Stimulation des motorischen Kortex auf beiden Seiten, etwa bei Steifigkeit, Verlangsamung, Gang und Freezing. Die Wirkung baut sich über mehrere Sitzungen auf, hält aber oft nur Wochen an. Besonders viel geforscht hat das Team um Prof. Eman Khedr an der Universität Assiut in Ägypten: Hochfrequente Stimulation wirkte dort besser und länger als niederfrequente. Außerdem kann TMS depressive Beschwerden bei Parkinson lindern.

Meine Erfahrung

Einen ersten kurzen Versuch machte ich im Dezember 2024. Vom 30. März bis Mitte April 2026 folgte eine beschleunigte Behandlung mit meist zwei Sitzungen am Tag, insgesamt 30, bei Neurostimulation Mannheim:

Während der Stimulation zuckte gelegentlich meine Hand. Das ist bei dieser Stimulation typisch und harmlos. Insgesamt wurde ich in dieser Zeit eher unruhiger und nervöser, weil ich zu viele Dinge gleichzeitig machte. Eine Verbesserung habe ich nicht bemerkt.

Mein Fazit

TMS ist gut untersucht und bei Parkinson einen Versuch wert, vor allem bei Stimmungsproblemen. Bei mir hat sie nichts Spürbares gebracht, auch weil ich zu viel auf einmal wollte.