NeuralCIM (NeuroEpo) — Kuba / CIREN
Was ist NeuralCIM / NeuroEpo?
NeuralCIM ist der Handelsname des kubanischen Medikaments, dessen Wirkstoff NeuroEPO heißt. Es handelt sich um eine gentechnisch veränderte Form des körpereigenen Proteins Erythropoietin (EPO) — allerdings mit einem entscheidenden Unterschied zur normalen EPO:
NeuroEPO hat einen niedrigen Sialinsäuregehalt, der dem EPO ähnelt, das das Gehirn selbst in Stresssituationen produziert. Dadurch entfaltet es seine neuroprotektive Wirkung im Gehirn — ohne die blutbildende (hämatopoetische) Wirkung von herkömmlichem EPO, die bei hohen Dosen kardiovaskuläre Risiken bedeutet.
NeuroEPO wird einfach durch die Nase verabreicht (intranasal), gelangt über die Riechnerven und Hirnflüssigkeit direkt ins Gehirn und überwindet so die Blut-Hirn-Schranke auf natürlichem Weg.
Produziert wird es am Center of Molecular Immunology (CIM) in Havanna, Kuba. Behandelt wird man am CIREN — dem Centro Internacional de Restauración Neurológica, dem Internationalen Zentrum für Neurologische Wiederherstellung, etwas außerhalb von Havanna.
Pionier der Forschung bei Parkinson ist Prof. Ivonne Pedroso, Leiterin der Klinik für Bewegungsstörungen am CIREN, die seit über 20 Jahren an neurodegenerativen Erkrankungen forscht.
Wie wirkt NeuroEPO?
Erythropoietin ist seit Jahrzehnten als blutbildendes Hormon bekannt. Die Forschung der letzten Jahre hat jedoch gezeigt, dass EPO im Gehirn weitaus mehr leistet:
Antiapoptotisch: Es schützt Nervenzellen vor dem programmierten Zelltod
Antioxidativ: Es reduziert oxidativen Stress, der dopaminerge Neuronen schädigt
Entzündungshemmend: Es dämpft neuroinflammatorische Prozesse im Gehirn
Neurotrophisch: Es fördert Wachstum und Überleben von Nervenzellen
Angiogen: Es fördert die Bildung neuer Blutgefäße im Hirngewebe
Die nasale Verabreichung ist dabei entscheidend: Das Molekül gelangt über die Riechschleimhaut und den Riechnerv direkt ins Gehirn, ohne den Umweg über den Blutkreislauf nehmen zu müssen. Das erklärt, warum die Dosen so klein sein können und warum keine hämatopoetischen Nebenwirkungen auftreten.
Stand der Wissenschaft und Studien
Sicherheitsstudie bei Parkinson-Patienten (CIREN, Kuba)
Doppelblind, placebokontrolliert, 26 Parkinson-Patienten (Stadien 1-2 nach Hoehn & Yahr), 15 erhielten NeuroEPO nasal, 11 Placebo, Dauer 5 Wochen.
Ergebnisse:
Gut verträglich — keine klinisch relevanten Nebenwirkungen Verbesserung kognitiver Funktionen nach der Behandlung EEG-Messungen zeigten messbare Veränderungen im Gehirn als Beleg echter neurophysiologischer Wirkung
Quelle: García-Llano M. et al., MEDICC Rev. 2021;23(1):49–54 → https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33780423/
NeuroEPO verbessert Kognition bei Parkinson (2022)
In der gleichen Studie wurden kognitive Tests und EEG-Quellenanalysen ausgewertet. Ergebnis: NeuroEPO verbesserte nachweislich die Kognition bei Parkinson-Patienten, vermittelt über messbare EEG-Veränderungen.
Quelle: Bringas Vega M.L. et al., Front Neurosci. 2022;16:841428 → https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC9280298/
🆕 NeuralCIM Langzeit-Folgestudie bei Alzheimer (Oktober 2025)
Sosa Pérez S. et al., Alzheimer's & Dementia Research and Therapy / Journals SAGE, veröffentlicht Oktober 2025.
Eine Post-Trial-Langzeitstudie verfolgte Alzheimer-Patienten über 96 Wochen (fast 2 Jahre) nach dem Abschluss der ATHENEA-Studie.
Ergebnisse:
Patienten, die NeuralCIM weiter einnahmen: ADAS-Cog11-Score verbesserte sich um durchschnittlich 6 Punkte
Patienten ohne Weiterbehandlung (Kontrollgruppe): Score verschlechterte sich um 11 Punkte
Der Unterschied zwischen den Gruppen beträgt 21 Punkte — hochsignifikant (p = 0,000)
Fazit der Autoren: Patienten, die die Behandlung fortsetzten oder neu begannen, stabilisierten sich oder verlangsamten das Fortschreiten der Erkrankung signifikant.
Das ist kein Parkinson-Beweis — aber es zeigt, dass NeuroEPO bei neurodegenerativen Erkrankungen nachhaltig wirkt und nicht nur kurzfristig.
Quelle: Sosa Pérez S. et al., Alzheimers Res Ther. 2025 Oct → https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/41124311/
Klinische Studie in Kanada (Universität Saskatchewan)
Die Universität Saskatchewan kooperiert mit dem kubanischen CIM für eine bestätigende klinische Studie, bei der Bildgebungsverfahren eingesetzt werden, die dem kubanischen Team bislang nicht zur Verfügung standen. Dies ist ein wichtiger Schritt zur internationalen wissenschaftlichen Anerkennung.
Praktische Informationen
Verabreichung: 3-mal pro Woche nasal
Nach 3 Wochen Einnahme folgt eine Woche Pause
Es dauert ca. 2 Monate bis zur vollen Wirkungsentfaltung
Wichtig: Hört man mit der Behandlung auf, kommen die Symptome zurück. NeuroEPO muss dauerhaft eingenommen werden.
Man bekommt nach dem Kuba-Aufenthalt NeuroEPO für ca. 12 Monate mit und es ist über Rezept in der Apotheke in Kuba erhältlich.
Nebenwirkungen: Mir sind keine bekannt.
Kosten (Stand November 2025): ca. 100 USD pro Dosis (0,5 ml) = ca. 900 USD pro Monat.
5 Wochen Behandlung in Kuba kosten ca. 13.000 Euro (ohne Flug).
Preise CIREN: → http://www.cirencuba.com/en_US/quienes-somos/prices/
Internationaler Ausbau: Es sind Joint Ventures mit China, Thailand und Singapur geplant. In Europa oder den USA wird NeuroEPO voraussichtlich noch lange nicht verfügbar sein.
Meine Erfahrungen
Ich war zweimal in Kuba zur Behandlung — erstmals vom 14. November bis 5. Dezember 2022, und erneut im September 2024. Seitdem nehme ich NeuroEPO weiter regelmäßig nasal ein.
In der ersten Woche wurden umfangreiche Tests durchgeführt. Schon dabei zeigte sich etwas Verwunderung — meine Symptome waren zu diesem Zeitpunkt sehr gering, und ich nehme keine Medikamente. Prof. Ivonne Pedroso sagte mir: meine Ausgangsposition sei sehr gut.
Die Stimmung am CIREN ist familiär, liebevoll und entspannt.
Erfahrungen nach dem ersten Aufenthalt (November / Dezember 2022):
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Verbesserter Geruchssinn — gleich nach der ersten Einnahme. Er hatte sich zwar durch meine anderen Therapien (TPS, PDCare, Vielight, PS128, Mikrobiomtransfer) bereits verbessert — aber jetzt rieche ich alle Feinheiten.
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Das Mitschwingen des linken Arms verbesserte sich im Verlauf des Aufenthaltes und hält an. Ich hatte zusätzlich 4 Stunden Physiotherapie täglich — das hat sicher ebenfalls dazu beigetragen.
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Das Gehen ist flüssiger geworden — selbst bei niedrigen Außentemperaturen in Deutschland. Fast so locker wie früher. Auch Treppen schnell herunterlaufen klappt sehr gut.
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Meine Stimmung hat sich nochmal verbessert — das kann aber auch an den allgemeinen positiven Veränderungen liegen.
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Das Verkrampfen des linken Fußes beim intensiven PC-Arbeiten ist seltener geworden.
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Das Verkrampfen des Fußes nach ca. 1 km Gehen — hier sehe ich bisher keine Veränderung. Bei Wärme und unebenem Boden komme ich in Deutschland aber grundsätzlich gut zurecht.
Fazit: NeuroEPO ist kein Wundermittel — aber ich werde es weiter anwenden. Man muss bedenken: Auch ein Aufhalten der Krankheit ist bereits ein großer Erfolg!
Weiterführende Informationen
CIREN — Behandlungszentrum in Havanna, Kuba: → http://www.cirencuba.com
Profil-Artikel über Albert — den ersten Europäer, der im Dezember 2018 behandelt wurde: → https://www.profil.at/wissenschaft/gehirn-doping-eine-neue-therapie-gegen-parkinson/400870172
Kubanische Behandlung verlangsamt Alzheimer und Parkinson (Spanisch): → https://jornadabc.com.mx/general/tratamiento-cubano-frena-avance-del-alzheimer-y-el-parkinson/
Being Patient — Artikel zur Kanada-Studie (Englisch): → https://beingpatient.com/cuba-alzheimers-drug-neuroepo/



