
Lithium Ortat
5mg von Dr. Nehls empfohlen - siehe: FAQ » Michael Nehls (1mg sollten auch gesunde Menschen einnehmen!)
Ich nehme mittlerweile 5mg am Tag ein.
Grenzen | Mögliche Anwendung von Lithium bei Parkinson und anderen neurodegenerativen Erkrankungen
Seit der Einnahme im September 2024 fühle ich mich noch entspannter als zuvor.
Hier die Homepage auf der alles erklärt wird: Dr. Michael Nehls!
Youtube:
Dr. Nehls: Lithium, das Wundermittel fürs Gehirn und viele Krankheiten
Dr. med. Ulrich Selz
https://youtu.be/KS2kc8MjVdc
LITHIUM Antworten auf Eure Fragen
Gibt es nicht in Deutschland aber hier:
WLS Poducts, Niederlande
oder hier
Search Results for "lithium" for "Lithiumorotat"
iHerb USA
oder auf Rezept aus Deutschland!
Lithium Apotheke nach Dr. Nehls - Rosen-Apotheke Wetterich OHG in Fulda
Mann kann sich das Lithium auch über Mineralwasser zuführen.
Hier sind die Mineralwasser, nach Lithium-Gehalt (mg/l) absteigend sortiert:
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Bad Mergentheimer Albertquelle — 13,00 mg/l
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Staatliches Bad Kissinger Rakoczy — 5,00 mg/l
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Bad Mergentheimer Karlsquelle — 4,92 mg/l
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Rogaska Heilwasser — 3,30 mg/l
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Lithium Sunshine — 1,40 mg/l
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Hirschquelle — 1,31 mg/l - ist oft bei "Rewe" erhältlich
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Bad Liebenzeller Paracelsusquelle II — 1,21 mg/l
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Bad Vilbeler Römerbrunnen — 1,20 mg/l
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Biskirchener Heilsprudel — 0,88 mg/l
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Dunaris — 0,79 mg/l
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Radenska — 0,76 mg/l
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Juvina — 0,65 mg/l
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Bad Mergentheimer Wilhelmsquelle — 0,66 mg/l
Die Messung erfordert hochintensive Verfahren wie die ICP-MS, da die natürlichen Lithiumkonzentrationen im Körper sehr gering sind.
Labore, wo man seinen Lithiumspiegel messen lassen kann:
"biovis"biovis_Lithium-DE.pdf
IMD Ins tut für Medizinische Diagnosik Berlin
Ort: Berlin Methode: ICP-MS im EDTA-Vollblut
Probenmaterial: EDTA-Vollblut
Product Details - kostet 28,44 Euro
Medizinisches Labor Bremen Ort: Bremen
Methode: ICP-MS
Probenmaterial: Serum, Plasma, Urin, EDTA-Blut
Lithium im Vollblut, der präventivmedizinischer Optimalbereich liegt zwischen 25-350 µg /l
Mein Wert lag am 7.10.2025 bei 88.80 µg /l (Ich nehme 5 mg/Tag)
🧠 Lithium bei Parkinson – Ein aktueller Überblick (25.03.2026)
Einleitung
Lithium ist eines der ältesten Medikamente der modernen Medizin und wird seit 1949 vor allem zur Behandlung psychiatrischer Erkrankungen wie bipolaren Störungen eingesetzt. In den letzten Jahren hat Lithium jedoch zunehmend Aufmerksamkeit in der Parkinson-Forschung erhalten, da es potenziell neuroprotektive und krankheitsmodifizierende Eigenschaften besitzt.
Wirkmechanismen von Lithium
Lithium wirkt auf mehrere zentrale Prozesse, die bei Parkinson eine Rolle spielen:
1. Hemmung von Glykogensynthase-Kinase-3β
Lithium hemmt dieses Enzym, das an neurodegenerativen Prozessen beteiligt ist. Dadurch können entzündliche Prozesse reduziert und Zellüberleben gefördert werden.
2. Förderung von Brain-Derived Neurotrophic Factor
BDNF ist ein wichtiger Wachstumsfaktor für Nervenzellen. Lithium steigert dessen Expression und unterstützt damit die Regeneration und Stabilität von Dopaminneuronen.
3. Stabilisierung der Mitochondrien
Lithium verbessert die Energieproduktion in den Zellen und schützt vor mitochondrialer Dysfunktion – einem zentralen Faktor bei Parkinson.
4. Reduktion von oxidativem Stress
Durch die Verringerung reaktiver Sauerstoffspezies schützt Lithium Nervenzellen vor Schäden.
5. Einfluss auf Proteinabbau
Lithium kann Prozesse wie Autophagie fördern und somit den Abbau fehlgefalteter Proteine (z. B. α-Synuclein) unterstützen.
Aktuelle klinische Studie (Phase 1/2)
Eine derzeit laufende klinische Studie (NCT06339034) untersucht die Wirkung von niedrig dosiertem Lithium bei Patienten im Frühstadium der Parkinson-Erkrankung.
Studiendesign
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Teilnehmer: 20 Patienten
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Alter: 40–80 Jahre
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Krankheitsdauer: weniger als 4 Jahre
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Therapie: 20 mg Lithium täglich vs. Placebo
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Studiendauer: Abschluss erwartet in der ersten Hälfte 2026
Primäre Endpunkte
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MRT-basierte Veränderungen (Free Water als Marker für Neurodegeneration)
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Expression von Nurr1 (wichtig für Dopaminneuronen)
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Neurofilament-Leichtketten im Serum (Marker für Nervenschädigung)
Diese Studie ist besonders relevant, da sie moderne Biomarker nutzt, um krankheitsmodifizierende Effekte frühzeitig sichtbar zu machen.
Bedeutung für die Parkinson-Therapie
Lithium unterscheidet sich von klassischen Parkinson-Medikamenten, da es nicht primär Symptome behandelt, sondern potenziell in den Krankheitsverlauf eingreift. Damit gehört es zur Gruppe der sogenannten „disease-modifying therapies“.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Lithium ein bereits gut erforschtes Medikament ist. Dies kann die Entwicklung beschleunigen, da viele Sicherheitsdaten bereits vorliegen.
Chancen und Herausforderungen
Chancen
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Breites Wirkprofil auf mehrere Krankheitsmechanismen
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Neuroprotektives Potenzial
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Bereits bekannte Pharmakologie
Herausforderungen
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Kleine Studienpopulation
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Frühe klinische Phase
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Unklar, ob die niedrige Dosierung ausreichend wirksam ist
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Langzeitwirkungen bei Parkinson noch nicht belegt
Fazit
Lithium stellt einen vielversprechenden Ansatz in der Parkinson-Forschung dar, insbesondere aufgrund seiner vielfältigen Wirkmechanismen und seines Potenzials, neurodegenerative Prozesse zu verlangsamen. Die laufende Phase-1/2-Studie wird wichtige Hinweise darauf liefern, ob Lithium tatsächlich als krankheitsmodifizierende Therapie geeignet ist.
Auch wenn die bisherigen Daten noch keine endgültigen Aussagen erlauben, zeigt die aktuelle Forschung klar, dass Lithium ein ernstzunehmender Kandidat im Kampf gegen Parkinson ist.