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Scheinfasten

Fasten​ / Scheinnfasten

 

Bericht über meine Scheinfasten-Woche (28.11.2025)

Ich habe eine Woche „Scheinfasten“ hinter mir und bereits nach dem ersten Tag deutlich gespürt, wie ich ruhiger und entspannter wurde. Das Hungergefühl war zwar ständig präsent – bei rund 650 Kalorien pro Tag auch nachvollziehbar –, doch gleichzeitig stellte sich überraschend schnell eine innere Gelassenheit ein.

In den Wochen davor hatte ich immer mehr Nahrungsergänzungsmittel zu mir genommen, meine Liste wurde immer länger. Schließlich merkte ich, dass mir diese Übertreibung eher Unruhe brachte und manche meiner Symptome sogar verstärkt wirkten.

Deshalb entschied ich mich bewusst, während des Scheinfastens komplett auf sämtliche Supplemente zu verzichten und meinem Körper eine echte Pause zu gönnen.

Für diese Scheinfasten-Woche nutzte ich das „SaluFast“-Paket nach dem Konzept von Prof. Dr. Andreas Michalsen von der Charité. Die klare Struktur über fünf Tage hat mir das Durchhalten und Fokussieren deutlich erleichtert. Natürlich kann man die Mahlzeiten auch selbst zubereiten, was kostengünstiger ist – aber für dieses Mal war das Paket genau richtig für mich.

Während der Woche musste ich oft an meine frühere Fastenerfahrung denken: Im Herbst 2022 habe ich sieben Tage lang reines Wasserfasten gemacht.

Die Wirkung damals war wesentlich intensiver – körperlich, mental und emotional. Im direkten Vergleich fühlt sich das Scheinfasten deutlich sanfter an, aber dennoch sehr wirksam und gut in den Alltag integrierbar. Der Entspannungseffekt in dieser Woche hat mich trotzdem überrascht.

Besonders positiv war, dass sich meine Tremorwerte während des Scheinfastens wieder schnell normalisiert haben. Zusätzlich konnte ich wieder flüssiger laufen, bewegte mich insgesamt lockerer und war deutlich entspannter. Diese körperlichen Verbesserungen haben mir gezeigt, wie stark mein System auf die Entlastung reagiert.

Ein wichtiger Punkt für mich ist auch, dass ich seit meiner Diagnose im Dezember 2020 keinerlei Medikamente einnehme.

Trotz des völligen Verzichts auf Parkinson-Medikamente zeigen meine Werte eine stabile Entwicklung:

Am 19.08.2025 wurden bei mir nur 15 Punkte nach dem MDS-UPDRS Teil 3 gemessen.

Rund vier Jahre zuvor, am 21.07.2021, waren es 19 Punkte.

Diese Entwicklung unterstreicht für mich, wie gut mir ein ganzheitlicher Ansatz, bewusste Ernährung und regelmäßiges Fasten tun.

Insgesamt war diese Scheinfasten-Woche für mich ein wichtiger Neustart. Ich habe wieder mehr innere Ruhe gefunden, meinen Körper spürbar entlastet und erkannt, wie wichtig es ist, Nahrungsergänzungen gezielt und nicht übertrieben einzusetzen. Gleichzeitig habe ich meinem System endlich den Raum gegeben, den es für Regeneration braucht.

Ich habe mir vorgenommen, mindestens zweimal im Jahr eine Scheinfasten-Woche einzuplanen.

Hier interessante YouTube-Videos zum Scheinfasten:

Fasten ohne Hungern? Prof. Dr. Michalsen erklärt wie Scheinfasten funktioniert & wirkt!

Der Fasten- & Ernährung-Experte! Prof. Andreas Michalsen im Gespräch mit Nina Ruge

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